Projektübersicht

Die Deutsche Wanderjugend bietet jährlich ein Sommerzeltlager in vereinseigenen Zelten an. Leider sind die Zelte in die Jahre gekommen, sodass neue angeschafft werden müssen.

Kategorie: Jugend
Stichworte: SGV, DWJ, Zelte
Finanzierungs­zeitraum: 27.08.2015 08:15 Uhr - 26.11.2015 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 25 Wochen

Worum geht es in diesem Projekt?

Seit mehr als 40 Jahren bietet die Deutsche Wanderjugend im SGV Arnsberg jährlich in vereinseigenen Zelten ein großes Sommerzeltlager an wechselnden Orten, sowie ein „Schnupperzeltlager“ in Nuttlar an. Des Weiteren findet jährlich in Nuttlar ein mehrtägiges Familienzeltlager statt. Leider sind die meisten Zelte mittlerweile genau so alt und erneuerungsbedürftig. Daher sind wir gezwungen neue Zelte anzuschaffen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wer in seiner Kindheit oder Jugend auf einem Zeltlager war, macht Erlebnisse und Erfahrungen fürs Leben, von welchen man noch bis ins hohe Alter gerne berichtet. Es sind prägende Momente, die durch ein einfaches Leben im Zelt und der Herausforderung, es bei strömendem Regen trocken zu halten, oder das Unterwegssein im Wald bei einer Nachtwanderung, entstehen können. Man ist überwiegend draußen unterwegs und Teil einer Gruppe, hat gemeinsame Erlebnisse, welche zusammenschweißen und neue Freundschaften abseits von Schule und Clique entstehen lassen. Auch unterschiedliche Lebenswelten können in einem Zeltlager aufeinanderprallen. Genau dies beinhaltet ein bedeutendes Potential. Denn in dem Zeltlager können die Kinder einander das erste Mal in einem anderen Kontext begegnen und haben die Möglichkeit voneinander zu lernen und über den Tellerrand ihres eigenen Sozialraums zu blicken. Das gemeinsame Lösen entstehender Konflikte ist dabei genauso auf der Tagesordnung, wie das Übernehmen von Aufgaben für die Gemeinschaft. Oftmals ist das Zeltlager die Zeit, in der die Kinder das erste Mal ohne die Eltern unterwegs sind. Alles ist neu und zunächst einmal fremd. Aber genau dieses Neue und Fremde ermöglicht es dem Kind, sich weiter zu entwickeln, sich in einem anderen Raum auszuprobieren und etwas über die eigenen Fähigkeiten herauszufinden. Das Kind ist nicht nur Zuschauer, wie beim Fernsehen, oder Computerspielen, wo die Abenteuer von jemand anderem bestritten werden. Es bestreitet selbst die Abenteuer, agiert aktiv in einer Gruppe, muss Konflikte aushalten, lernt jedoch auch, wie man sie lösen kann. Es ist eine unglaublich intensive Zeit. Immer ist etwas los. Man ist ganz und gar dabei, erlebt alles sozusagen primär, mit allen Sinnen. Auch für die Betreuer, welche ehrenamtlich tätig sind und verschiedene Jugendleiter (Juleica)-Schulungen besuchen, um sich mit relevanten Themen zu beschäftigen und fortzubilden, ist das Zeltlager eine Herausforderung, welche die Persönlichkeit formt. Die ab 16 Jahre alten Betreuer übernehmen Verantwortung und haben ihre eigene Zeltgruppe, für welche sie der Ansprechpartner sind. Zudem lernen sie eine Gruppe anzuleiten, Programme vorzubereiten, eigene Ideen umzusetzen und bekommen am Ende des Zeltlagers auch eine Rückmeldung über ihre Stärken und Schwächen. So manchem Jugendlichen hat die ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuer zur Jobfindung geholfen. Durch die verschiedenen Zeltlager wird den Kindern und Jugendlichen auch der Naturschutz näher gebracht.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Damit die seit über 40 Jahren bestehende ehrenamtliche Arbeit der Deutschen Wanderjugend im SGV Arnsberg fortgeführt werden kann. Hiervon profitieren die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtgebiet sowie der angrenzenden Städte und Gemeinden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Von dem Geld sollen vier neue Zelte angeschafft werden. Kommt die Projektsumme zusammen können wir bereits vielfach reparierte Zelte aussortieren. Sollte es mehr werden, kann vielleicht ein weiteres Zelt angeschafft werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das ehrenamtliche Jugendleiterteam der Deutschen Wanderjugend im SGV Arnsberg unter der Leitung von Martina Schöttler sowie der Vorstand des SGV Arnsberg, vertreten durch Gerd Riedel, unterstützen dieses Projekt.